Ausgangslage
Ein Wohnheim im Altbau: dicke Wände, verwinkelte Grundrisse und eine Signalabdeckung, die in vielen Wohneinheiten schlicht nicht ausreichte. Dazu eine mechanische Schließanlage mit den üblichen Problemen bei Bewohnerwechsel und Schlüsselverlust, keine Videoüberwachung an den Eingängen und eine Telefonie, die getrennt vom Rest lief. Gefragt war keine Reparatur, sondern eine komplette Neukonzeption der Infrastruktur.
Lösung
Grundlage ist ein neues Netz, das bewusst minimalinvasiv aufgebaut wurde: so wenige Leitungen und Kabelwege wie möglich, um die Bausubstanz zu schonen. Die Access Points sitzen an den neuralgischen Punkten des Gebäudes und gewährleisten die volle Abdeckung aller Wohneinheiten – auch durch das dicke Mauerwerk.
Auf derselben Infrastruktur laufen die weiteren Bausteine: eine NFC-basierte Zugangslösung an den Türen, mit der die Schließanlage abgeschafft werden konnte; Videoüberwachung an den Eingangstüren und in kritischen Bereichen; SIP-Telefonie statt einer separaten Anlage. Und ein paar kleinere Dinge, die den Alltag angenehmer machen, etwa der Ersatz der konventionellen Türklingel durch eine Telefonansage mit eigenem Klingelton je Tür.
Das Ergebnis: ein Haus mit einer Infrastruktur statt vieler Einzellösungen, weniger Wartungsaufwand und Bewohnern, die überall Empfang haben.